Veloweg Rämistrasse: Geht doch!

Das Insistieren des Gemeinderates der Stadt Zürich, aber auch des VCS, auf einen durchgehenden Veloweg an der Rämistrasse tragen endlich Früchte. Heute stellt das Tiefbauamt einen Lösungsansatz vor, der stark demjenigen des VCS vom Dezember 2017 ähnelt.

Der VCS Zürich hatte im letzten Dezember seine Vorstellungen für einen pragmatisch und rasch zu realisierenden durchgehenden Veloweg an der Rämistrasse vorgestellt. Nun sieht die heute vorgestellte Lösung des Tiefbauamtes beinahe das Gleiche vor. Die Stadt Zürich verzichtet auf den noch vor einem Jahr vorgestellten Velobalkon auf der Hohen Promenade. Die Stadt Zürich hat eingesehen, dass aufgrund des grossen Gefälles nur ein Veloweg berg- und talwärts auf dem Niveau der Strasse genügen kann, damit die Strecke für Velofahrende wirklich attraktiv ist. Der Zugang zum Parkhaus wird, wie auch vom VCS vorgesehen, auf die Mauer verlegt.

Ebenfalls sieht die Stadt Zürich auf einem Teil der Rämistrasse Mischverkehr zwischen Tram und Auto vor, allerdings nicht an derselben Stelle wie der VCS.

Ob das Projekt der Stadt wirklich die definitive Lösung ist, bleibt abzuwarten. Bedingt durch die Verschiebung der Mauer und der Tramgleise resultiert zwar eine gute, aber kostenmässig auch eine Luxuslösung. Ob dieses Projektidee auch finanzierbar ist, muss offen bleiben. Im Zuge der weiteren Projektoptimierung wird herauszufinden sein, welche der beiden Lösungen nun realisierbar ist.

Der VCS Zürich freut sich, dass das Tiefbauamt und der Stadtrat nun einen grossen Schritt weiter gekommen sind und nun auch für die Velofahrenden ein gute Lösung in greifbare Nähe rückt. Noch bei der Planauflage 2013 hatte es so ausgesehen, dass lediglich Verbesserungen für die Autofahrenden resultieren würden. Für die FussgängerInnen wäre es zu Verschlechterungen gekommen und der für Velofahrende so wichtige Zugang ins Hochschulquartier wäre so unbefriedigend geblieben, wie er heute ist.