Strassenlärm

Ein grosser Teil der Bevölkerung fühlt sich von Lärm, v.a. vom Stassenverkehrslärm, stark belästigt. Allein in der Stadt Zürich sind 140'000 Personen übermässigem Lärm ausgesetzt.

Lärm ist aber nicht nur lästig, sondern macht auch krank. So hinterlassen Schlafstörungen, Aufwachen in der Nacht oder höherer Blutdruck ihre gesundheitliche Spuren.

Bis 31. März 2018 müssen alle Kantone und Gemeinden der Schweiz ihre Bevölkerung vor dem schädlichen Strassenlärm schützen. Der VCS Zürich ist dezidiert der Meinung, dass die Bevölkerung ihr verfassungsmässiges Recht auf Ruhe auch einfordern soll. Daneben hat Tempo 30, das wirkungsvollste Mittel für den Lärmschutz, neben seiner lärmreduzierenden Wirkung vielerlei Vorteile: Es fördert die Verkehrssicherheit ebenso wie die bessere Überquerbarkeit von Strassen – für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen von entscheidender Bedeutung.

Der VCS Zürich vertritt neben den öffentlichen aber auch anwaltschaftliche die Interessen seiner Mitglieder auf den verfassungsmässig festgelegten Schutz vor schädlichen und lästigen Einwirkungen - der Strassenverkehrslärm ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Zwar hat der VCS an einigen Orten schon Erfolg gehabt: Tempo 50 statt 60 an der Seestrasse, Tempo 30 rund um das Morgental, rund um den Bahnhof Enge oder an der Butzenstrasse. Nach wir vor versagen aber die Behörden, insbesondere der Zürcher Stadtrat, wenn es darum geht, der Bevölkerung den nötigen Lärmschutz zu ermöglichen. An der Mutschellenstrasse, der Uetlibergstrasse oder aktuell an der Hagenholzstrasse und an vielen weiteren Strassen, wo viele Menschen wohnen, muss ein ausreichender Lärmschutz gerichtlich eingefordert werden.

Werden Sie deshalb Mitglied beim VCS, und unterstützen Sie damit unseren Einsatz für lebenswerte Quartiere und den Schutz der Menschen vor dem überbordenden Verkehrslärm.